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Saturday, April 5, 2025
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Sphynx

Herkunftsland: Kanada

Größe: bis zu 30 cm

Fell: Haarlos (feiner Flaum möglich)

Gewicht: Kater 4–6 kg, Katzen 3–4 kg

nerkannte Farben: Alle Farben und Muster, Hautpigmentierung sichtbar

Lebensweise: Wohnungskatze

Lebenserwartung: 12–15 Jahre

Preis: € 1000–1600

 

Categories: ,

Sphynx – haarlos, warmherzig und unverwechselbar

Geschichte

Wie einige andere haarlose Katzenrassen ist der Sphynx (auch Canadian Sphynx oder Canadian Hairless genannt) das Ergebnis einer natürlichen und spontanen genetischen Mutation. Im Jahr 1966 brachte eine Katze namens Elizabeth in Kanada ein ungewöhnliches, haarloses Kätzchen zur Welt – es wurde auf den Namen Prune getauft. Die Besitzer kreuzten ihn mit Katzen unterschiedlicher Rassen, jedoch konnte das Merkmal der Haarlosigkeit nicht vollständig stabilisiert werden, da es sich um ein rezessives Gen handelte.

Der Durchbruch kam erst mit der Geburt eines weiteren haarlosen Kätzchens – diesmal im US-Bundesstaat Minnesota, in der Stadt Wadena. Dieser Kater erhielt den Namen Epidermis, was bereits auf das auffälligste Merkmal der Rasse hinweist: die nackte Haut. Er wurde mit einer weiteren haarlosen Katze aus der Zuchtstätte „Z. Stardust“ verpaart – ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Rasse. Zwischen Prune und Epidermis lagen rund zehn Jahre – doch beide gelten heute als „Gründerväter“ der Rasse.

Ein weiterer bedeutender Meilenstein war die Entdeckung dreier haarloser Katzen in Toronto im Jahr 1970: Bambi, Pinky und Paloma. Bambi war ein Straßenkater, durch viele Kämpfe schwer gezeichnet und nicht mehr zuchtfähig. Pinky und Paloma hingegen wurden nach Holland geschickt und trugen wesentlich zur Entwicklung eines europäischen Zweigs der Rasse bei.

Eine der bekanntesten Vertreterinnen dieser Rasse ist übrigens die Katze aus den Austin-Powers-Filmen – Mr. Bigglesworth.

Charakter

Gegenüber Sphynx-Katzen bleibt kaum jemand gleichgültig: Die einen lieben sie, die anderen können mit ihrem Aussehen nichts anfangen. Doch unabhängig vom Geschmack ist unbestritten – sie sind intelligent, anhänglich und unabhängig zugleich. Sie respektieren und lieben ihren Menschen und setzen alles daran, seine Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Sphynxe gelten als clever, aber auch ein wenig verschlagen. Sie lassen sich gut erziehen und scheinen ihre Besitzer oft instinktiv zu verstehen – können jedoch auch stur und eigensinnig sein. Sie sind freundlich und zutraulich, zeigen keine Angst oder Aggression. Diese Katzen sind sehr sensibel und haben ein starkes Bedürfnis nach Nähe. Ein lauter Ton oder gar Anschreien kann sie tief verletzen – sie verstehen nicht, was man von ihnen will, und können psychischen Schaden nehmen.

Sie verhalten sich ruhig und sozial gegenüber anderen Haustieren. Da ihnen ein ausgeprägter Angstinstinkt fehlt, kommen sie sogar mit großen Hunden gut zurecht. Besonders hervorzuheben ist ihre Art, mit Kindern umzugehen: Sie spielen gerne mit ihnen, rennen fröhlich mit und übernehmen fast die Rolle einer sanften Nanny – Kratzen oder Beißen ist ihnen fremd. Tiere mit instabilem Verhalten wurden im Laufe der Zucht bewusst ausgeschlossen.

Sphynxe sind nichts für Menschen, die sich eine distanzierte, unabhängige Katze wünschen. Sie sind sehr menschenbezogen, manchmal fast „klammernd“. Wer lieber eine etwas ruhigere, aber dennoch anhängliche Katze möchte, sollte sich auch die Burmakatze ansehen – ebenfalls sehr liebevoll, aber deutlich ausgeglichener.

Pflege und Empfehlungen

Bei gewöhnlichen Katzen dient das Fell als Schutzschicht – es nimmt Schweiß und Schmutz auf. Da dem Sphynx dieses Fell fehlt, bleiben alle Verunreinigungen direkt auf der Haut. Besonders wenn die Katze schwitzt, muss die Haut regelmäßig gereinigt werden – idealerweise mit einem feuchten Tuch, um Irritationen zu vermeiden. Ein Vollbad mit speziellem Katzenshampoo wird alle 7–10 Tage empfohlen. Danach sollte die Katze in ein warmes Handtuch gewickelt werden, um eine Unterkühlung zu vermeiden.

Sphynx-Katzen reagieren empfindlich auf Kälte und Zugluft. Fällt die Raumtemperatur unter 20 °C, empfiehlt sich das Tragen spezieller warmer Kleidung. Im Winter kann man zusätzlich ein beheiztes Katzenhaus oder eine isolierte Schlafhöhle anbieten.

Auch Zähne sollten regelmäßig geputzt werden – idealerweise drei Mal pro Woche. Die Ohren brauchen besondere Aufmerksamkeit: Sie sind groß, empfindlich und anfällig für Schmutz – hier muss mit besonderer Vorsicht gereinigt werden.

Bekannte Krankheiten

Trotz guter Zuchtpraxis ist der Sphynx nicht frei von gesundheitlichen Herausforderungen – insbesondere aufgrund der fehlenden Behaarung. Hautprobleme sind möglich, lassen sich aber mit richtiger Pflege meist gut vermeiden.

Vererbte Krankheiten, auf die geachtet werden muss:

Pigmenturtikaria – eine seltene, aber bei dieser Rasse bekannte Hauterkrankung

Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) – eine genetisch bedingte Herzerkrankung, die unbehandelt lebensbedrohlich sein kann

Regelmäßige tierärztliche Kontrollen, hochwertiges Futter und konsequente Hygiene sind bei dieser Rasse keine Empfehlung, sondern Pflicht.

Additional information

Aktivität

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Verspieltheit

****

Intelligenz

*****

Pflegeaufwand

*****

Bedarf an Aufmerksamkeit

*****

Bindung an den Besitzer

****

Selbstständigkeit

***

Verträglichkeit mit Kindern

*****

Gesundheit & Widerstandskraft

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