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Saturday, April 5, 2025
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Perserkatze

Herkunftsland: Iran

Größe: bis zu 30 cm

Fell: Langhaar

Gewicht: Kater 5–8 kg, Katzen 3–5 kg

Anerkannte Farben: Weiß, Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme; Schildpatt; Silber und Gold; Smoke-Farben; mit Mustern in Kombination mit Weiß (Van, Harlekin, Bicolor)

Lebensweise: Wohnungskatze

Lebenserwartung: 14–18 Jahre

Preis: € 600–1200

Category:

Perserkatze – Charakter, Pflege und Empfehlungen

Charakter

Im 19. Jahrhundert war die Perserkatze ein Liebling des europäischen Adels – und bis heute gilt sie als Inbegriff von Eleganz und Ruhe. Es handelt sich um eine stolze, würdevolle Katze mit ausgeprägtem Selbstbewusstsein.

Ihr Verhalten unterscheidet sich deutlich von dem vieler anderer Katzenrassen. Perserkatzen miauen kaum und kommunizieren auf ihre eigene, stille Weise. Wenn sie etwas brauchen, setzen sie sich einfach vor ihren Menschen, schauen ihn geduldig an und warten. Das kann zu Missverständnissen führen, denn nicht jeder Besitzer erkennt sofort, dass die Katze etwas mitteilen möchte – geschweige denn, was genau.

Perserkatzen sind geboren für ein Leben in Gelassenheit und Komfort. Sie stürmen nicht durch die Wohnung, jagen nicht wild herum, sondern genießen es, in warmen, weichen Ecken zu liegen – idealerweise in der Nähe ihres Besitzers. Ihre Zurückhaltung sorgt für eine angenehme, ruhige Atmosphäre im Haushalt.

Trotz ihrer ruhigen Natur lieben sie Zuneigung und lassen sich gern kraulen und verwöhnen – allerdings drängen sie sich nicht auf. Wer also eine Katze sucht, die nicht permanent Aufmerksamkeit einfordert und mit ihrer Zurückhaltung bezaubert, wird mit einer Perserkatze sehr glücklich sein.

Wer sich jedoch eine lebendigere, interaktivere Katze wünscht, die von sich aus den Kontakt sucht und zum Spielen animiert, sollte auch Rassen wie die Burmakatze, die Abessinierkatze oder die Orientalisch Kurzhaar in Betracht ziehen.

Perserkatzen lassen sich gut erziehen, beherrschen einfache Kommandos und bemühen sich, ihrem Menschen zu gefallen. Sie wurden über Generationen hinweg ausschließlich als Hauskatzen gezüchtet und sind ideale Gefährten für einen ruhigen, häuslichen Lebensstil. Sie kommen gut mit anderen Haustieren und auch mit Kindern zurecht und zeigen nur in Ausnahmefällen Aggression.

Pflege

Das lange, feine Fell der Perserkatze ist wunderschön, erfordert jedoch tägliche Pflege. Ohne regelmäßiges Bürsten bilden sich Knoten in der Unterwolle, die später nur schwer zu entfernen sind. Es ist empfehlenswert, zwei verschiedene Kämme zu verwenden – einen mit groben und einen mit feinen Zinken.

Perserkatzen mögen Wasser meist nicht, und das Baden kann sowohl für die Katze als auch für den Halter zur Nervenprobe werden. Trotzdem ist es notwendig, sie regelmäßig zu baden – besonders während des Fellwechsels –, da das Fell mit der Zeit unangenehm riechen kann, wenn es nicht gereinigt wird.

Auch die Augenpflege ist wichtig: Durch die Kopfform neigen viele Perserkatzen zu vermehrtem Tränenfluss, was regelmäßig gereinigt werden muss, um Flecken zu vermeiden. Ohren und Zähne sollten ebenfalls regelmäßig kontrolliert und gepflegt werden.

In Bezug auf Ernährung benötigen Perserkatzen hochwertiges, ausgewogenes Futter, angepasst an Alter und Lebensphase – besonders bei Kitten und Senioren.

Wer sich eine Katze wünscht, die pflegeleichter ist, weniger Fellpflege braucht und dennoch ein weiches, glänzendes Fell hat, sollte sich z. B. über die Burmakatze, die Siamesin oder die Russisch Blau informieren.

Gesundheit

Die Perserkatze gilt grundsätzlich als robuste Rasse, hat jedoch einige erblich bedingte Gesundheitsrisiken, die bei der Anschaffung unbedingt berücksichtigt werden sollten. Zu den häufigsten zählen:

  • Polyzystische Nierenerkrankung (PKD)
  • Progressive Retinaatrophie (PRA)
  • Atemprobleme durch die kurze Nase
  • Primäre seborrhoische Hauterkrankungen
  • Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)

Es ist daher wichtig, beim Züchter gezielt nach dem Gesundheitszustand der Elterntiere zu fragen und auf vorhandene Testergebnisse zu bestehen.

Empfehlungen

Perserkatzen sind nicht übermäßig aktiv – sie bewegen sich in der Regel nur dann, wenn es wirklich notwendig ist. Ohne regelmäßige spielerische Anreize können sie zu Übergewicht neigen. Deshalb sollten tägliche, leichte Spiele zum festen Bestandteil des Alltags werden – sowohl für die Katze als auch für den Menschen.

Sie sind typische Wohnungskatzen und haben kein ausgeprägtes Bedürfnis nach Freigang. Kurze Spaziergänge an der frischen Luft werden toleriert, sind aber nicht unbedingt notwendig.

Besonderes Augenmerk sollte auf den Ruheplatz gelegt werden: Er sollte niedrig, weich, warm und in der Nähe des Besitzers sein – dann fühlt sich die Perserkatze rundum wohl.

Additional information

Aktivität

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Verspieltheit

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Intelligenz

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Pflegeaufwand

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Bedarf an Aufmerksamkeit

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Bindung an den Besitzer

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Selbstständigkeit

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Verträglichkeit mit Kindern

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Gesundheit & Widerstandskraft

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